Agrarpolitik - der Podcast

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Agrarpolitik mit Daniel Wachter: «Wenn man die Grenze strikt zieht, muss man mit dem Bestand an Bauzonen flexibel umgehen.»

Für den Kulturlandschutz existieren wirksame Instrumente. Die Verdichtung wird jedoch wegen fehlender Akzeptanz gebremst. Deshalb müssen die politischen Prozesse überdacht werden.

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Redaktion
Mai 16, 2026
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16. Mai 2026 | Staffel 19, Folge 2

👋 Guten Morgen und herzlich willkommen zur nächsten Folge Agrarpolitik – der Podcast. 💫

In der 19. Staffel widmen wir uns dem Boden und dem Bodenschutz. Wir gehen der Frage nach, wie der Bodenschutz in Zukunft ausgestaltet werden sollte, um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden. Die 19. Staffel entsteht im Auftrag der Oekonomisch Gemeinnützungen Gesellschaft Bern und mit Verbindung zum Soil Evolution Festival. Das Festival ist die Fachveranstaltung für Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau im deutschsprachigen Raum und findet heuer vom 2. Bis 5. Juni auf dem Berner Hausberg Gurten statt (hier gibt’s mehr dazu).

Unser heutiger Gast: Daniel Wachter, Geograf und seit 13 Jahren Leiter des Amtes für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern

Im Gespräch beleuchtet Daniel Wachter

  • wie sich der Kulturlandverlust entwickelt hat

  • weshalb Verdichtung gehemmt wird

  • weshalb es nicht reicht, Einzonungen zu begrenzen

  • wie man Verdichtung fördern könnte

  • welche Aufgabe die Kantone durch die zweite Etappe der Revision haben

  • weshalb eine Expertenkommission sinnvoll wäre

Schön sind Sie da – wir wünschen viel Spass mit dieser Folge🤩

Hier den Podcast hören

Daniel Wachter leitet seit 13 Jahren das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) des Kantons Bern (Bild: zVg).

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«Boden ist die ultimative erneuerbare Ressource», sagt Daniel Wachter. Er ist deshalb überzeugt, dass die Gesellschaft ein grosses Interesse hat, dass Boden erhalten und lebensfähig bleibt.

Kulturlandverlust in der Bauzone wurde stark gebremst

Die erste Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 1) sei beim Kulturlandschutz relativ erfolgreich. «Die Neueinzonung ging sehr, sehr stark zurück», erklärt er. Gingen dadurch vor 2014 pro Jahr im Kanton Bern um die 70 Hektaren Boden verloren, sank die Zahl seither auf unter 10 Hektaren pro Jahr. (Hier gibts mehr zum RPG 1)

Zwei Aspekte blieben kritischer. «Erstens ist die Innenentwicklung in den Bauzonen schwieriger umzusetzen als man gemeint hat», stellt der Amtsleiter fest. Nachbarschafts-, Interessen- und Nutzungskonflikte führten zu schwierigen, komplexen und langwierigen Verfahren. …

Nach der Paywall erfahren Sie unter anderem, warum die Verdichtung Akzeptanz erfordert und weshalb Agglomerationsgemeinden zwar einzonen dürften, es aber nicht wollen.

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