Agrarpolitik - der Podcast

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Agrarpolitik mit Franziska Grossenbacher: «Es muss gelingen, die Liebe für die Landschaft in die politischen Prozesse einzubringen.»

Die Instrumente sind da, um den Boden zu schützen. Entscheidend ist die Umsetzung. Gute Lösungen gelingen, wenn interdisziplinäre Teams zusammenarbeiten und Räume multifunktional genutzt werden.

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Redaktion
Mai 02, 2026
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2. Mai 2026 | Staffel 19, Folge 1

👋 Guten Morgen und herzlich willkommen zur nächsten Folge Agrarpolitik – der Podcast. 💫

In der 19. Staffel widmen wir uns dem Boden und dem Bodenschutz. Wir gehen der Frage nach, wie der Bodenschutz in Zukunft ausgestaltet werden sollte, um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden. Die 19. Staffel entsteht im Auftrag der Oekonomisch Gemeinnützungen Gesellschaft Bern und mit Verbindung zum Soil Evolution Festival. Das Festival ist die Fachveranstaltung für Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau im deutschsprachigen Raum und findet heuer vom 2. Bis 5. Juni auf dem Berner Hausberg Gurten statt (hier gibt’s mehr dazu).

Und damit geht es jetzt direkt hinein ins Thema – wir starten die Staffel mit Franziska Grossenbacher. Die Geografin ist Co-Geschäftsführerin der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und beleuchtet im Gespräch

  • wie wichtig das Bewusstsein ist, dass Boden eine endliche Ressource ist

  • weshalb die Bodenqualität in der Vergangenheit zu wenig beachtet wurde

  • wie die Revision des Raumplanungsgesetzes wirkt

  • wie sie die Rolle der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz sieht

  • wie Räume frei gehalten werden können

  • wie Räume multifunktional werden

Schön sind Sie da – wir wünschen viel Spass mit dieser Folge🤩

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Franziska Grossenbacher ist Geografin und Co-Geschäftsleiterin der Stiftung Landschaftsschutz (Bild zVg).

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«Beim Wort Boden denke ich an Regenwürmer und schmutzige Hände», erzählt Franziska Grossenbacher, Co-Geschäftsführerin der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. In ihrem kleinen Garten im Boden zu wühlen, sei erholsam, und den Boden mit allen Sinnen zu erfassen, erde sie. Und dank Sounding Soil hat sie den Boden auch schon gehört.

Boden ist eine endliche Ressource

«Wir müssen unbedingt Sorge tragen, damit wir auch in Zukunft Boden haben, sowohl in der Quantität, wie auch in der Qualität», betont sie. Denn Boden und Landschaft seien endliche Ressourcen. «Wenn wir jedes Bedürfnis durch mehr Bodenverbrauch erfüllen, wird der Boden aufgebraucht», sagt Grossenbacher. Das wäre ein riesiges Problem…

Nach der Paywall beleuchtet Franziska Grossenbacher die Wirkung des Raumplanungsgesetzes, warum mehr Informationen für Bodenqualität notwendig sind und wie mehr Liebe für Landschaften in die politische Debatte getragen werden kann.

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