Agrarpolitik - der Podcast

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Agrarpolitik mit Roland Sahli: «Liberale Systeme können sich entwickeln»

Die Liberalisierung des Käsemarktes führt zu mehr Vielfalt, Innovationen und zu neuen Herausforderungen: der Export blieb teilweise unter den Erwartungen, die Wechselkurse erschweren den Marktzugang.

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Redaktion
Juli 18, 2026
∙ Bezahlt

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18. Juli 2026 | Staffel 20, Folge 1

👋 Guten Morgen und herzlich willkommen zur nächsten Folge Agrarpolitik – der Podcast. 💫

Wir sind – wer hätte das gedacht – bei Staffel 20 angekommen. Diese Staffel steht unter dem Titel «Internationale Agrarmärkte – Wie positionieren wir uns in der neuen Weltordnung?»

Die Staffel entsteht in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Agrarpolitik Forum 2026 der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen. Die Veranstaltung am 27. und 28. August 2026 in Zollikofen geht der Frage nach, wie sich die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft in der neuen Weltordnung positionieren kann. Bevor Sie weiterlesen: ⁠Sie können sich hier jetzt für das Schweizer Agrarpolitik Forum 2026 anmelden⁠.

So, und damit genug der Werbung.

In der aktuellen Staffel sprechen wir mit Leuten aus dem In- und Ausland über die aktuellen Entwicklungen in den Agrarmärkten und den Handelsströmen. Unser heutiger Gast: Roland Sahli, Käser und Lebensmitteltechnologe FH und seit 2012 Co-Geschäftsführer der Gourmino AG, einem Affineur für länger gereifte Käse im Besitz von Käsern.

Im Gespräch beleuchtet Roland Sahli

  • dass die Liberalisierung des Käsemarktes mehr Vielfalt gebracht hat;

  • dass der Strukturwandel bei den Käsereien noch weitergehen wird;

  • dass die Währungsentwicklung die Wettbewerbsfähigkeit schwächt;

  • dass laufend neue Handelshemmnisse dazu kommen;

  • dass die Aufgabe ist, kaufkräftige Märkte zu suchen und zu entwickeln.

Schön sind Sie da – wir wünschen viel Spass mit dieser Folge🤩

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Roland Sahli ist Lebensmitteltechnologe FH und Geschäftsführer der Gourmino AG (Bild zVg)

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«Die Käselandschaft hat dank Innovationen an Vielfalt gewonnen», beschreibt Roland Sahli eine Auswirkung der Liberalisierung des Käsemarktes ab 2002. Er ist Co-Geschäftsführer der Gourmino AG, 2001 von fünf Emmentaler-Käsern gegründet, um ihren Käse selber zu vermarkten. Aktuell exportiert die Firma gereiften Käse in 20 Länder auf allen Kontinenten. Vor allem in Europa seien die Chancen grösser geworden, Halbhartkäse zu exportieren. «Zudem konnte die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden», nennt er eine zweite Auswirkung. Der Preis: Die Zahl der Emmentaler-Käsereien sei von rund 500 auf aktuell 74 gesunken1 – «und wir sind noch nicht am Ende des Strukturwandels angekommen.» …

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Nach der Paywall beleuchten wir mit Roland Sahli, warum die Konsument:innen vom Käsefreihandel profitieren, wie Exporte erschwert werden und weshalb der Strukturwandel in der Käsebranche noch nicht abgeschlossen ist.

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