Agrarpolitik mit Thomas A. Zimmermann: «Freihandelsabkommen sind ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Aussenhandelspolitik.»
Bei Freihandelsabkommen ist die Landwirtschaft sensibel. Abkommen sind wichtig, um der blockfreien Schweiz mit ihrem kleinen Binnenmarkt den Zugang zu ausländischen Märkten zu sichern.
Das Umfeld der Agrar- und Lebensmittelmärkte in der Schweiz verändert sich. Manchmal vorhersehbar, manchmal ziemlich unübersichtlich. Was tun, wenn sich alte Gewissheiten auflösen?
Eine Analyse machen. Zum Beispiel am 27. und 28. August am Schweizer Agrarpolitik Forum in Zollikofen. Sie können dort gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Sektor und mit Expertinnen und Experten darüber diskutieren, wie die Positionierung gelingen kann. Sie können sich hier und jetzt für das Schweizer Agrarpolitik Forum 2026 anmelden.
18. August 2026 | Staffel 20, Folge 3
👋 Guten Morgen und herzlich willkommen zur nächsten Folge Agrarpolitik – der Podcast. 💫
Die aktuelle Staffel steht unter dem Titel «Internationale Agrarmärkte – Wie positionieren wir uns in der neuen Weltordnung?» Die Staffel entsteht in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Agrarpolitik Forum 2026 der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen. Die Veranstaltung am 27. und 28. August 2026 in Zollikofen geht der Frage nach, wie sich die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft in der neuen Weltordnung positionieren kann. Bevor Sie weiterlesen: Hier können Sie sich für das Schweizer Agrarpolitik Forum 2026 anmelden.
Unser heutiger Gast: Thomas A. Zimmermann, Leiter des Leistungsbereiches Aussenwirtschaftliche Fachdienste und Mitglied der Geschäftsleitung beim Staatssekretariat für Wirtschaft SECO.
Im Gespräch beleuchtet Thomas A. Zimmermann
weshalb Freihandelsabkommen für die Schweiz wichtig sind;
weshalb die WTO weiterhin relevant ist;
weshalb Marktgrösse nicht das einzige Kriterium für Freihandelsabkommen ist;
weshalb das Landwirtschaftsdossier politisch so sensibel ist;
weshalb die Schweizer Agrarpolitik reformfähig bleiben muss.
Schön sind Sie dabei – wir wünschen viel Spass mit dieser Folge🤩

«Freihandelsabkommen sind ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Aussenhandelspolitik», sagt Thomas A. Zimmermann, Leiter des Leistungsbereiches Aussenwirtschaftliche Fachdienste beim Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. Sie stärkten die Wettbewerbsfähigkeit und die Standortattraktivität und sorgten dafür, dass Wertschöpfung und Steuereinnahmen in der Schweiz blieben. Weitere Pfeiler seien das multilaterale Engagement bei der Welthandelsorganisation WTO und die autonome Aussenwirtschaftspolitik, wie sie beispielsweise zum Abbau der Industriezölle per 1. Januar 2024 führte. «Als kleiner Binnenmarkt ohne Rohstoffe sind internationale Arbeitsteilung, Handel und Schutz von Investitionen für unseren Wohlstand wichtig», erklärt er. Weil ein Grossteil der Schweizer Wertschöpfung durch Aussenhandel erwirtschaftet werde, müsse der Zugang zu ausländischen Märkten stabil und verlässlich gesichert werden.
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Nach der Paywall beleuchten wir mit Thomas A. Zimmermann, warum die WTO weiterhin sehr relevant bleibt, weshalb Freihandelsabkommen Rechtssicherheit schaffen und warum Marktgrösse nicht das einzige Kriterium ist, um Abkommen erfolgreich zu schliessen.


